Ohne aufgesetzte Jugendsprache und übertrieben abgehobene Motive. Sondern mit frechen Sprüchen, die ihre Aufmerksamkeit erregen. Und mit starken Motiven, welche die Auszubildenden in den Mittelpunkt stellen und das zeigen, was die Jugendlichen bei RAMPF erwartet. Dabei sind die Plakate, Roll-ups und Anzeigen bewusst kurzgehalten. Sie sollen die Jugendlichen auf RAMPF und die Ausbildung neugierig machen und sie auf die dazugehörige Microsite lotsen oder direkt dazu verleiten, dem Unternehmen eine zwanglose WhatsApp-Nachricht zu senden.
Auch die Microsite www.zukunft-bei-rampf.de ist sehr übersichtlich aufgebaut und beinhaltet nur das Wichtigste. Sprich alle Informationen rund um die Ausbildung bei RAMPF kurz und knapp auf den Punkt gebracht.
Diese Kombination aus ungewohnter Art der Ansprache, knapper, übersichtlicher Informationsaufbereitung und einfacher Möglichkeit zur Kontaktaufnahme soll die Scheu der Jugendlichen verringern, sich beim Unternehmen zu melden. Denn Ziel der kompletten Kampagne ist der direkte, persönliche Kontakt mit den potentiellen Auszubildenden.
Den kompletten Erfolg der Kampagne kann man erst so recht im nächsten Jahr bewerten, da die Bewerbungsphase für das Lehrjahr 2019 gerade erst begonnen hat. Doch bereits jetzt zeichnet sich nach Aussage des Ausbildungsleiters ab, dass die Motive positive Auswirkungen auf die Bewerberzahlen haben.
„Dank der ansprechenden Roll-ups hatten wir auf den bisherigen Ausbildungsmessen einen hohen Zulauf an Interessenten und konnten viele gute Gespräche führen. Außerdem erhielten wir von einigen mitausstellenden Firmen viel Lob für unsere neuen auffälligen Motive. Die kommenden Wochen werden nun zeigen, wie viele Bewerbungen eingehen. Erfreulich ist aber bereits heute, dass der Eingang an Bewerbungen für die Ausbildungsplätze 2019 zum jetzigen Zeitpunkt – also noch vor den Sommerferien – noch nie so hoch war wie in diesem Jahr.“
Jedes Jahr sieht sich das Unternehmen RAMPF FORMEN GMBH der gleichen Problematik ausgesetzt. Als Unternehmen mit handwerklichen Berufen ist es eine große Herausforderung, stets neue gute Auszubildende zu finden. Dabei stehen sie nicht nur in starker Konkurrenz zu zahlreichen Betrieben unterschiedlicher Branchen in der Region. Es kommt hinzu, dass bei den Jugendlichen das Ansehen handwerklicher Berufe nicht allzu hoch ist. Die Frage war nun, wie man Jugendliche auf das Unternehmen, die dort angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten sowie die spezielle Förderung der Auszubildenden aufmerksam machen kann.
Heraus kam eine Azubi-Kampagne, welche die potentiellen Bewerber direkt anspricht. Und zwar auf eine Art, die sie kennen, die sie verstehen und die sie wirklich anspricht.